Impressum

Hand In Hand e.V.
Vorsitzende: Antje Rahaus
Kleine Salinenstr. 5
23843 Bad Oldesloe
Tel. 04531-887620
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Vereinsregister: VR 2565HL
Steuernr: 30 299 8017 1

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2005 Stromgenerator nach Bagamoyo
2006 Reise nach Bagamoyo
2006 Untersützung der „dritten Welt Infogruppe“, Bad Oldesloe

 

Ein Kindergarten für Kiromo

Kiromo ist eine Outstation von Bagamoyo, sozusagen ein kleiner Ortsteil abseits von asphaltierten Straßen. Es ist eine Herausforderung, besonders für ungeübte Fahrer, Kiromo mit dem Auto zu erreichen. Und wegen dieser schlechten Infrastruktur ist es für die Kinder unmöglich einen Kindergarten zu besuchen.
Dieser ist die erste Stufe einer schulischen Laufbahn, der Grundstein für die Zukunft. Einen tansanischen Kindergarten können Sie ungefähr mit einer deutschen Vorschule vergleichen. Die Kinder lernen die Zahlen + Buchstaben und Englisch. Schon nach kurzer Zeit ist es möglich mit ihnen eine einfache Unterhaltung in Englisch zu führen. Aber nicht nur schulisches Wissen wird den Kindern spielerisch beigebracht, auch andere wichtige Aspekte für den Start ins Leben, wie z.B. Hygienegrundregeln. Es besteht auch die Möglichkeit einer Mahlzeit und/oder einer medizinischen Grundversorgung.
Dies alles erscheint uns normal, für die Kinder ist es das Geschenk für die Zukunft. Aus diesen Gründen möchte wir dort zuerst einen Kindergarten aufbauen mit der Planung den Kindern auch den Zugang zu einer Primary School zu ermöglich. Das Gebäude unseres Kindergartens soll auch für eine Elternschule, Gottesdienste und andere Projekte genutzt werden. Die Trägerschaft übernimmt die katholische Kirche/die Spiritaner vor Ort, mit welcher wir eng zusammenarbeiten. Unser Kindergarten ist für alle Kinder unabhängig des Glaubens und der Herkunft.
Es ist nur ein kleiner Schritt auf einem langen Weg und gerade deshalb freuen wir uns über Ihre Unterstützung!


Bagamoyo

Bagamoyo ist eine kleine Stadt an der Küste Tanzanias. Was einmal die Hauptstadt Deutsch-Ostafrikas war ist nun eine dörflich anmutende Kleinstadt. Die Menschen verdienen sich Ihren Lebensunterhalt vom Fischfang oder mit dem Tourismus.
1868 kamen die ersten Missionare kauften Sklaven frei und gründeten ein Christliches Freidorf. Nach einem längeren „ Dornröschenschlaf“ ist die Missionsstation wieder zum Leben erweckt worden. Was angefangen hat mit einem Kindergarten ( 1992 ) ist nun ein Unternehmen mit ca. 100 Angestellten. Dazu gehören ein Museum, eine Kantine, das
Health Center St. Elizabeth, ein Bistro am Strand, eine Tankstelle, einer der besten Gymnasien des Landes, die „Marian Girls High School“, eine Grundschule, ein Shop und Lehrwerkstätten für Schreiner, Elektriker und Schneider/innen.
Immer wieder sind Freiwillige hier im Einsatz. Entweder helfen sie im Health Center oder in der Schule.
Bei Stromausfall ( sehr häufig zur Zeit ) hilft der Stromgenerator von Hand in Hand e.V. zur Freude aller weiter. ( besonders im Health Center ist es wichtig, da ohne Strom nicht einmal einfache Malaria Diagnostiziert werden kann )

Im St.Elizabeth Health Center werden bis zu 5000 Patienten jährlich behandelt. Der größte Teil ambulant aber auch in einem Stationären Bereich können bis zu 20 Patienten betreut werden. Die Hauptdiagnose ist Malaria, die in einer einfachen mikroskopischen Blutuntersuchung diagnostiziert werden kann. Andere Krankheiten sind Durchfälle, Atemwegserkrankungen, Infektionen von Haut und Augen und die Versorgung von Verletzungen . Auch die Betreuung von Schwangeren und Kleinkindern ( Mutter-Kind-Klinik) ist ein großer Schwerpunkt.
Ein einfaches Labor ist vorhanden um alle Untersuchungen zu machen , die mit einem Mikroskop möglich sind .
Es wird 24 Stunden gearbeitet. Und auch nach europäischen Maßstäben wird dort einfach aber sehr gut gearbeitet. Und ich als deutsche Krankenschwester habe sehr viel gelernt


Missionstation und Health Center St.Elizabeth
Majengo

Majengo ist ein kleiner aufstrebender Vorort Bagamoyos. In einer kurzen Zeit siedelten sich hier Familien aus dem Landesinneren an. Auch viele Katholiken kamen und diese nahmen ihr Glaubensleben selbst in die Hand. Sie organisierten für sich einen Kindergarten und fragten bei dem Pfarrer um Unterstützung für den Bau eines Kirchenraumes an. Nun gibt es eine Kirche, eine Grundschule mit Internat und ein Schwesterhaus. Weitere Projekte vor Ort sind geplant aber auf Grund von mangelndem Wasser und Elektrizität ist das noch ein wenig schwierig. Eine Wasserpumpe gibt es - aber leider zur Zeit keinen Strom. Deswegen wollen wir mit einem Stromgenerator, der das ganze Gelände versorgen kann, helfen.